Peru – Reiseplanung

Reiseroute

Bevor man nach Peru reist, sollte man in etwa planen, in welche Richtung es gehen sollte.

Ein Klassiker ist natürliche die Rundreise durch das südliche Peru, vorbei an bekannten Punkten wie Pisco, dem Colca Canyon, dem Titicacasee und natürlich dem bekanntesten Weltkulturerbe Machu Picchu.

Auf dieser Karte sind alle Punkte markiert, die ich besucht habe.

Auch im Norden Perus gibt es sehenswerte Orte. Für die Tour durch den Süden sollte man mindestens vier Wochen einplanen; wenn man noch weiter in den Norden oder in den Dschungel, z.B. nach Iquitos oder in den Manu Nationalpark, reisen möchte, sollte man deutlich mehr Zeit einplanen und auch die Wetterbedingungen mit berücksichtigen.

Je nachdem, wieviel Zeit man hat, reicht es, einen Hin- und Rückflug Deutschland nach Lima zu buchen. Alles weitere kann man dort erledigen. Die meisten Busunternehmen bieten lokal einen guten Service (wenn man sich denn auch auf ein bisschen spanisch einlässt). Man sollte aber überlegen, ob man einen Inlandsflug von Cusco nach Lima oder umgekehrt buchen möchte. Die Busfahrt dauert in etwa 16h und geht quer durch die Anden – nichts für einen schwachen Magen. Die Luxuxklasse im Bus ist aber standardmäßig günstiger als ein Flug und bietet auch mehr Beinfreiheit, wenn man die zusätzlichen „Strapazen“ auf sich nehmen möchte.

Wer in Lima aus dem Ankunftsterminal läuft, wird von Taxifahrern überfallen. Man sollte ich vorher informieren was ein vernünftiger Preis ist, um an sein Ziel in Lima zu kommen. 50Sol sollten ausreichen, um 2 Personen vom Flughafen in den Stadtteil Miraflores zu befördern. Handeln ist das A und O in Peru, lassen Sie sich nicht einschüchtern!

Hier gibt es eine gute Übersicht über die Möglichkeiten, die es in Peru gibt:

http://www.peru-erleben.de

Machu Picchu

Will man das Weltkulturerbe Machu Picchu besichtigen, so empfiehlt es sich, rechtzeitig seine Eintrittskarte zu sichern. Wenn man in der Nebensaison unterwegs ist, z.B. im März, ist ein spontaner Eintritt aber meist auch kein Problem. Will man zusätzlich auf den „heiligen Berg“ Wayna Picchu (Huaynapicchu), so kommt man um eine frühzeitige Reservierung nicht umhin, da die Karten auf 200 pro Tag begrenzt sind. Reservieren kann man unter

http://www.machupicchu.gob.pe

Es gibt 2 Gruppen, die Wayna Picchu besteigen. Die erste startet zwischen 7.00h und 8.00h, die nächste zwischen 10.00h und 11.00h. Von oben sieht das Dorf Machu Picchu, das ja schon auf dem Bergrücken liegt, nochmal imposanter aus. Die zusätzlichen Soles sollte einem dieser Anblick auf jeden Fall Wert sein. Achtung: wer nicht schwindelfrei ist, hat dort keinen Spaß.

Touren nach Machu Picchu, z.B. den Inka-Trail oder den Salkantay-Trek kann man problemlos und meist auch günstiger direkt in Cusco buchen. Je nach Saison sollte man aber Wartezeiten einplanen.

Unterkunft

Wer preiswert reisen will, der nimmt sich ein Bett in einem der zahlreichen Hostels in Peru. Camping ist in Peru nicht üblich. Zudem ist die Sicherheit im Hostel höher. Im Hochland kann es nachts zudem empfindlich kühl werden.

Über die bekannten Internetseiten, z.B. http://de.hostelbookers.com/ findet man in jeder größeren Stadt das passende Hostel zum angemessenen Preis. 10€ pro Nacht sollte man aber durchaus rechnen.

Verpflegung

In Peru kann man sehr günstig leben, wenn man im lokalen Supermarkt oder noch besser direkt auf dem Markt einkauft. Geht man in Lima im Touristenviertel essen, so kommt man schnell auf heimatliche Preise. Genauso verhält es sich in Cusco.
In den meisten Hostels ist es üblich, in der Küche dort die eingekauften Sachen zu kochen.

Wasser sollte man generell nur aus Flaschen trinken, außer auf der Wanderung nach Machu Picchu. Das Gebirgswasser dort ist genauso gut wie unser Wasser.

Ein Geheimtipp zum günstigen Essen fand ich die Imbissbudengasse in Chucuito. Hier gibt es bestes Essen inklusive Suppe zu einem unschlagbaren Preis (um die 10Sol). Auch die Einheimischen essen hier gerne. Nicht abschrecken lassen durch das teils schäbige Aussehen. Das Essen macht alles wett.

Mehrschweinchen (Cuy) ist ein besonderes Gericht in Peru. Daher kostet es meist etwas mehr als das normale Essen. Je nach Restaurant wird es in unterschiedlichen Varianten serviert. Das Fleisch geht in Richtung Hase oder Ente; wer gerne neues probiert, sollte sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen. Viel dran ist aber nicht am Mehrschweinchen, Kartoffeln und Mais machen einen dann Schlussendlich satt.

Information und Sicherheit

Vor der Reise sollte man sich beim Auswärtigen Amt informieren:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/PeruSicherheit_node.html

Ich habe keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. In den von Touristen besuchten Gebieten herrscht meist hohe Sicherheit, nachlässig sollte man mit seinem Gepäck oder seinen Wertgegenständen dennoch nicht umgehen. Bestimmte Stadtteile von Lima sollte man aber meiden.

Impfungen

Teile von Peru liegen im Amazonasbecken, daher steht auf der Webseite des Auswärtigen Amts, dass man sich gegen Gelbfieber impfen lassen sollte.
Dies wird zwar im Moment (Stand 2014) nicht kontrolliert, kann aber bei Weiterreise in ein anderes Land verlangt werden. Die Gelbfieberimpfung sollte man spätestens 10 Tage vor Reisebeginn durchführen. Normalerweise problemlos ist die Impfung beim Gesundheitsamt, da die Impfung nicht durch jeden Arzt erfolgen darf (http://tropeninstitut.de/impfung/gelbfieber.php)

Weitere Impfungen, die meiner Meinung nach Empfehlenswert sind, sind:

  • Typhus
  • Tollwut
  • Hepatitis A/B
  • Tetanus